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Alt 24.01.2008, 11:00   #31
alomo
Frischling
 
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alomo ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
kein stress

es ist völlig unnötig "seichte" fächer rauszuschmeissen und irgendwelche naturwissenschaftliche reinzunehmen. ich finde schon, dass wir kein rethorik mehr haben und dafür chemie ist völliger schwachsinn!!!
sie erzählen uns immer, dass das von den studenten selber gefordert wurde. halte ich für einen fehler und zwar weil wir diese soft-skills als managerinnen gut gebrauchen können (genau das hebt uns doch von den anderen studienrichtungen ab)
und bitte bitte hört auf mit diesem minderwertigkeitskomplexen "buhuu der prof hat gesagt wir studieren was blödes"
das ist ja nicht auszuhalten! es ist eh oben schon mal gesagt worden: wer ein generalistenstudium nicht aushält soll bitte gehen aber nicht herumjammern und den anderen damit auf die nerven gehen!!!!!!!!!!!!!

mehr rethorik-, präsentations- und führungstechniken weniger naturwissenschaftliches fachwissen
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Alt 24.01.2008, 13:18   #32
ptr
UmweltliebhaberIN
 
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ptr ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
muss meinem vorredner schon beipflichten... rhetorik und auch die wiso-fächer sind eben das, was uns von den anderen abhebt... ABER: im umweltbereich ohne chemie - das geht einfach nicht.
die profs, die unser studium in frage stellen sind mir ziemlich egal. egal wo du dich später bewirbst, es wird heißt: "aha boku" da wird dann selten nachgefragt bei der vorauswahl. und beim persönlichen gespräch musst dich eh auf deine eigenen füsse stellen.
mich persönlich würd ja interessieren was diese kritischen profs zu studienrichtungen wie theaterwissenschaft (studieren ja noch mehr) halten.
__________________
"Der Klügere gibt nach!" Das begründet die Herrschaft der Dummen!
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Alt 24.01.2008, 13:26   #33
Lost_Inside
UmweltliebhaberIN
 
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Beiträge: 312
Lost_Inside ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
dazu muss ich auch noch was sagen:

INTERESSIEREN tun mich die kritiker-profs auch nicht, ich hab nur gesagt dass ich den ton unmöglich finde.

wieso bitte muss man sich hier jetzt dafür rechtfertigen warum man ubrm studiert? das geht überhaupt keinen ausser mich was an.

meine kritikpunkte stehen auf der ersten seite, damit aber was postives auch noch kommt, die interdisziplinarität find ich sehr gut (wo sie halt gegeben ist).
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Alt 24.01.2008, 18:10   #34
bettina1987
Frischling
 
Registriert seit: 03.10.2006
Beiträge: 12
bettina1987 ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
hallo!

ich bin zurzeit im 3. semester und kann noch keine wirkliche aussage treffen, welche vorlesungen fehlen.

über die vorlesungen bis jetzt:
ich habe das gefühl, dass ich zurzeit schon eine gute grundlage habe.

den vorschlag von der e-mail teilweise interdisziplinäre Seminare und Projektstudien durch Grundlagenfächer im Bereich Naturwissenschaft, Technik und Sozialwissenschaft zu ersetzen finde ich nicht so gut. unser studium besteht schon jetzt aus einer großteil von reinen vorlesungen! andere formen der lehre finde ich da sehr willkommen! weiter vorlesungen machen das fach meiner meinung zu theoretisch!
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Alt 24.01.2008, 20:16   #35
raphbaph
Frischling
 
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Beiträge: 6
raphbaph ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Allgemeinbildung

Hallo,

Tja, das mit der Breite ist schon so eine Sache.
Ich habe nicht das Gefühl, dass wird von Unternehmen sehr geschätzt.
Ich würde jedenfalls das Studium etwas technischer, oder aber etwas wirtschaftlicher machen.
Logistik wäre ein sehr interessantes Thema, Ressourcenmärkte im Sinne von Futures und Preishedging und Co, sicher gut zu wissen.
Verfahrenstechnik, wäre sehr wichtig.
Das sind aber Sachen, die es auf der Boku kaum gibt.
Wäre mir wichtiger als aus jedem Dorf ein Hund oder Best of Boku.

Dazu ist aber zu sagen dass ich UBRM super finde und es ja die Möglichkeit zu individuelen Diplomstudien gibt, wenn jemand wirklich genau weiss was er anders machen will
__________________
Raphael Spannocchi
UBRM-Student
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Alt 25.01.2008, 11:03   #36
Kat
Frischling
 
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Beiträge: 40
Kat ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Es ist immer von "Fächern rausschmeißen" und andere "reinnehmen" die Rede. Ich denke, ein großes Problem bei UBRM ist, dass wir von überall ein bisschen aber von nichts wirklich eine Ahnung haben, wenn wir fertig sind. ZB Anstatt einer aufbauenden Ökologie VO, die sich über mehrere Semester zieht und wirklich einen Einblick gibt in die Ökologie gibt, haben wir Grundlagen der Ökologie - viiiiiel Stoff, wenig Zusammenhänge.
Grundsätzlich finde ich, dass die Anzahl der Fächer reduziert werden sollte, dafür könnte in den Fächern mehr vermittelt werden. Weniger und dafür umfangreichere Prüfungen.

Es wird hier immer wieder argumentiert, dass das eine oder andere Fach "schon interessant" ist. Das ist aber glaub ich nicht der Punkt. Die meisten Fächer sind interessant!!! Aber wir sollen ja mal von unserer Ausbildung leben können!

Ich fände es besser, zuerst Grundlagen zu erarbeiten (Mathe und Chemie waren ein Schritt in die richtige Richtung, zB Bodenkunde wäre auch unbedingt notwenig) und dann ein (großer) Teil des Studiums aus Wahlfächern aus verschiedenen Modulen bestehen würde - zB Abwasser- und Abfallwirtschaft oder Erneuerbare Energien und Biomasse, etc. Das würde vielleicht auch die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dann im gewünschten Berufsfeld einen Job zu bekommen.

Momentan schauts für mich ein wenig danach aus, als würden die Unternehmen lieber jemand von einer HTL einstellen, weil die technisch mehr drauf haben bzw. gleich jemanden von der Montanuni ("Umwelttechiker" - industrieller Umweltschutz, Entsorgungstechnik und Recycling) oder von einer wirtschaftlichen FH, wenn der Job eher kaufmännischer Natur ist.
Es ist schon irgendwie bedenklich, dass es ein paar hundert Studierende in UBRM gibt und weder ein definiertes Berufsfeld noch irgendwelche konkreten Berufsaussichten.
Kat ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.01.2008, 12:04   #37
viola
BOKU-StudentIN
 
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Ort: Tulln
Beiträge: 105
viola ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Hallo,

finde es toll, dass dieses Thema "offiziell" gemacht wird. Schließlich haben sicher schon genug von uns darüber diskutiert, ob unser Studium "gut" oder weniger gut ist.

Ich jedenfalls mag es so wie es ist, obwohl ich nat zugeben muss, dass es nicht an allen Ecken passt. Ich finde die Idee der jeweiligen Fächer gut, sie passen großteils in den übergeordneten Plan und ich erkenne auch die Zusammenhänge (bin von der Fächeranordnung nicht verwirrt), aber ihre Reihenfolge und Umsetzung ist oft schlecht. Daher finde ich, dass nicht über Fächer rausschmeißen oder dazunehmen diskutiert werden sollte, sondern zuerst darüber, wie die Qualität der jeweiligen Fächer verbessert werden kann.
Ich habe UBRM studiert, weil es als wirtschaftliches Studium in Verbindung mit Umwelt präsentiert wurde. Wenn UBRM also ein Wirtschaftsstudium bzw. Managementstudium sein möchte, dann sollte diese Komponente auch in naturwissenschafltichen Fächern eingebaut werden. Das Problem ist, dass wir "Best of Boku" hören, aber nicht auf unser Studium zugeschnitten. - Wie beispielsweise profitiere ich von unzähligen WLV-Formeln, wenn nur in Schlagworten Risikovermeidung und Umgang in der Schadenssitutation erwähnt wird?
Zur Verbesserung würde ich vorschlagen, dass es klare oder überhaupt KOnzepte für die jeweiligen Vos gibt. Schon allein die Tatsache, dass es fast nie Skripten, sondern immer nur Folien gibt, spricht irgendwie dafür, dass die Vortragenden oft "irgendein" Wissen aus dem Ärmel schütteln, dass sicher zu den jeweiligen Fachrichtungen passt, aber eben nicht gut genug auf UBRM zugeschnitten ist. Viele wissen oft auch gar nicht, was sie genau mit den Studenten machen sollen; das fällt besonders bei den Interdisziplinären Seminaren und Projektstudien auf, wo unterschiedliche Vortragende den Titel der Lehrveranstaltung völlig konträr interpretieren.

Abgesehen von der Qualität gibts sicher Änderungsmöglichkeiten. Ich fände, so wie viele ander Module super, also eins für Wasser, eins für Luft/Klima, eins für Abfall, eins für Energie aus erneuerbare Ressourcen, eins für Naturschutz und Biodivschutz, etc.
Außerdem würde ich mir mehr wirschaftlich orientierte Dinge, wie integriertes Produktmanagement (zur Abfallvermeidung im Vorfeld) oder Logistik oder Entscheidungssysteme oder Umweltmanagementsysteme oder Umweltberatung etc. wünschen. Das kann ich natürlich über Wahlfächer auffüllen, aber da sind 15 an der Zahl zu wenig. Aber es spricht ja nichts dagegen mehr zu tun.
Außerdem wären "ernsthaftere" und praxisorientiertere Vorlesungen zu Projektmanagement oder Unternehmensführung oder Konfliktmanagement sicher sinnvoll.

Dies sage ich aber alles aus dem Standpunkt heraus, dass unser Studium ein wirtschaftlich orientiertes ist. Ich weiß, dass hier viel nicht dieser Meinung sind... Der Titel und die v.a. die oberflächlcihe Beschreibung unsres Studiums lässt eben viel Interpretationsspielraum und lockt so auch so viele Studenten an. Daher wärs sicher super, wenn unser Studium eine klarere Linie bekommen würde.

lg!
viola ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.01.2008, 16:58   #38
Patrick M
UmweltliebhaberIN
 
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Beiträge: 230
Patrick M ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
ich würd die fächerverteilung (bzw. die themenschwerpunkte) auch nicht großartig ändern, da gibts einfach zu viele vollkommen unterschiedliche standpunkte. ich hab zum beispiel im lauf des studiums gemerkt, dass mich die wirtschaftlichen sachen absolut nicht interessieren (andere wollen aber genau dort weitermachen, deswegen stell ich jetzt nicht die forderung nach mehr ökologie :-D ). die vorlesungen müssen nur wie gesagt viel vernetzter und aufeinander abgestimmt sein. bin froh, dass hier viele die idee mit den wahlfächermodulen aufgegriffen haben!

was einzelne vos betrifft: dafür dass es ein umweltrelevantes studium ist lernt man so gut wie nichts über umweltverträglichkeitsprüfungen und kaum etwas über schadstoffe, das hat mir am meisten gefehlt (wobei es zu diesen themen sehr gute vorlesungen gäbe).

vorlesungen von denen ich denk ich am wenigsten profitiert hab (das ist jetzt natürlich ziemlich subjektiv):

landschaftsplanung: sinnloses pseudophilosophisches gerede über landschaften

einführung in die agrarwissenschaften: wir sind kein landwirtschaftsstudium, daher sinnlos, nimmt platz für interessantere sachen weg

projektmanagement: abgesehen davon, dass ich persönlich die ganze idee dieses fachgebiets ablehne, war die vorlesung einfach schlecht. es wurde nur aus einem einzigen buch zitiert und genau diese eine methode präsentiert, der vortragende war kein experte.

exkursion zu land und forstwirtschaftlicher produktion: langweilige vorträge vor ort, null information wohin die reise geht, stundenlanges in der prallen sonne stehen usw.

naturanaloge optimierung: ohne übungen komplette zeitverschwendung


wirklich gute vorlesungen:

rhetorik: wurde glaub ich deswegen rausgenommen, weil sichs mit den kleingruppen bei so vielen leuten nicht mehr ausgegangen ist, ewig schade drum!!

hydrobiologie: toll präsentiert, interessantes thema
Patrick M ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.01.2008, 00:08   #39
aquaporin
BOKU-StudentIN
 
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Beiträge: 157
aquaporin ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
ubrm - eigentlich gut so wie es ist

hallo hallo!


also ich hab dieses studium gewählt weil mich das intressiert was am plan steht. und wem das zu viel wirtschaft ist: studierts biologie oder was weiß ich
was es da so noch gibt, wems zu viel öko-zeug etc is: bitte es gibt auch eine wu. und das argument das ich höre "da verlier ich ja vielleicht ein jahr oder 2
oder 3" - besser das als du bist dein leben lang unglücklich mit deiner wahl.

sodala zu den grundlagen: wos wem fehlt - man muss ja auch freie wahlfächer machen. also wer gern bodenkunde lernt: bitte dann wählts das doch (mach ich übrigens auch - ist sehr interessant). tja aber irgendwie hat mir komischerweise mein bodenkundliches wissen (was ich doch behaupten kann das ich das habe) noch nie wirklich weitergeholfen also als notwendiges basic? eher nicht würd ich sagen.

sicher gibts auch unnötige sachen und die sind diskutierbar und ich denke das hängt von den interessen des einzelnen ab aber ich glaube in diesem studium gehts nicht um reines grundlagen lernen sondern um die verknüpfung von so manchen sachen und ich weiß zwar nicht um was es in den interdisziplinären seminaren geht aber es hört sich (zumindest vom titel her) schon relativ sinnvoll an. vielleicht wären aber irgendwelche spezialisierungen im bakk. studium nicht schlecht? würde vielleicht auch den vollgestopften hörsälen helfen..

zur reihenfolge der vorlesungen im studienplan: wenn wer glaubt es is zu früh - machts das später. zum glück sind wir ja auf einer universität und da kann man das doch sehr einfach machen durch persönliche zeiteinteilung denn der stundenplan ist nur ein vorschlag und wir sind auf keiner fh.

tja zu speziellen vorlesungen: die rechnungswesen vorlesung hat mich zum toben gebracht: warum bin ich 5 jahre lang in einer - nein hak ist keine deppenschule die man macht weil man sonst nichts kann - auf wirtschaft spezialisierten schule gewesen und male bei der prüfung t-konten auf das zettelchen? warum bekomme ich das nicht angerechnet aber angäblich die absolventen einer auf holzirgendwas spezialisierten schule das holzirgendwas-fach? und die größte frechheit ist: der stoff der in der vorlesung reicht nicht einmal annähernd an das niveau heran das ich in meiner schule gehabt habe.

zu excel-grundlagen: eigentlich sollte man das schon voraussetzen können denke ich. schließlich werden ms-office kenntnisse auch bei jedem job (sogar ferienjob) vorausgesetzt. ich denke anstatt das in einer vorlesung zu behandeln: wie wärs mit einem "excel brückenkurs" in den semesterferien (gibts zb auch mit cad beim ktww-studium)???

auch das mit der ects-stunden-sache ist eigentlich nur mehr seltsam. für grundlagen der ökonomie mehr wie für statistik.. also ich weiß ja nicht aber ich hab für das erste nicht mal eine woche das buch gelesen und für das zweite sitz ich jede woche minderstens von in der früh bis am abend (wegen übung, edv-bsp, etc).

was noch nicht schlecht wäre: organisation verbessern. anscheinend sind alle mit den hohen studentenzahlen überfordert und deswegen geht alles so langsam? anders kann ich mir das nicht erklären. trotzdem sollte man das doch mit der zeit in den griff bekommen.

kurz zusammengefasst tja weil ich sollt ja dann doch auch weiterlernen...: ich
finde das ubrm studium ist gut so wie es ist. die wochenstunden gehören aber wenigstens ca dem aufwand angepasst. wem das studium nicht wirklich interessiert oder ähnliches: bitte wechselt - wir ham eh "zu viele" studenten und zu wenig platz.


noch einen schönen abend und positive prüfungen (so am semesterende hoffentlich passend) :smt039 !!
aquaporin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.01.2008, 22:48   #40
martin85
BOKU-StudentIN
 
Registriert seit: 16.11.2005
Beiträge: 231
martin85 ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Hallo Leute!

Am meisten mag ich an UBRM, dass es so vielfältig ist. Die LVAs beziehen sich auf die verschiedensten Sachen, aber auch die Studenten haben alle ihre eigene Meinung zum Studium, was es können soll, was das Wichtigste daran ist und was sie danach machen wollen.

Ich halte die Vielfalt des UBRM-Studiums für schützenswert. Und ich mache mir keine Sorgen, dass ich in irgendeinem Bereich zu kurz komme. Auch das mit den Jobs sehe ich nicht so eng. Es ist ja nicht so, dass wir nur Blödsinn beigebracht bekommen. Ganz im Gegenteil.

"Hütet euch vor Grundlagenfächern!" HOLZNER 2007
Auch wenn ihn manche von euch nicht mögen... recht sympathisch ist er mir auch nicht, aber ich glaube, er kennt sich aus.

Bitte bedenkt, dass es einfach nicht geht, immer und überall Top-Experte zu sein! Darum gibt es uns ja, nämlich um Meinungen von verschiedenen Experten bewerten zu können und zu umsetzbaren Konzepten zusammenzufügen. Darum wünsche mir mehr "Management-Fächer". Wenn überhaupt nötig.
Ich weiß, man will sich gerne überall supertoll auskennen, überall über "Grundlagenwissen" verfügen, aber das ist erstens nicht möglich und zweitens nicht zielführend für uns.

Schönen Abend noch
Martin
martin85 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.01.2008, 11:07   #41
ptr
UmweltliebhaberIN
 
Registriert seit: 12.05.2006
Ort: oö/wien
Beiträge: 277
ptr ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
wenn man ehrlich ist, muss man ohnehin sagen, dass man auch/vor allem in anderen studien zur eigenen genugtuung bzw. für einen abschluss studiert. später brauchbares wissen ist meist ein bruchteil des hart erlernten oder besser gesagt hart beigebrachten (soll aber auf keinen fall heißen, dass es umsonst ist). speziell im praktischen bereich, zu dem ich umwelt/natur/energie/abfall/regionalmanagement absolut zähle, wird man sich selbst positionieren müssen (persönlichkeit, zusatzausbildungen, praktika etc).
vertiefende (alternative) denkmodelle und managementleitlinien wie fuzzy logic, kybernetik etc. - das würd mir gefallen.
__________________
"Der Klügere gibt nach!" Das begründet die Herrschaft der Dummen!
ptr ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.01.2008, 14:02   #42
Dominik
Frischling
 
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Beiträge: 33
Dominik ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Ressourcenmärkte: teilweise Überschneidung mit Energie aus Rohstoffen und teilweise einfach nur trivialitäten, ich hätt mir von dem Fach mehr erwartet
a propos Energie: für Technik- teil mehr zeit nehmen, vl ein eigenes fach draus machen und den lw/fw teil mit Ressourcenmärkte zusammenlegen
weil die technik kommt echt zu kurz, man schafft zwar die prüfung, hat aber keine ahnung

den sinn von Naturanaloge... hab ich nicht begriffen. war zwar ur interessant, aber nicht praxisgerecht aufbereitet

es muss in den IS/IP für alle im 5./6. sem einen Platz geben! wenn man mal das 4. sem hinter sich gebracht hat, is es eh nimmer wahrscheinlich, dass man aufhört, also müssen es eh irgendwann alle machen, warum nicht gleich
so mehrere turnusse machen, wie in Se Naturschtz wär gut

ich finds zwar nicht gut, ein studium in mindestzeit "durchzudrucken", aber die möglichkeit dazu muss gegeben sein.

Bodenkunde find ich auch, dass fehlt

Biologie terrestrischer tiere find ich gut, aber is nicht unbedingt notwendig. wenn, dann müsste man botanik auch einführen und das wird dann wirklich zu viel. denk ma fast man sollte weniger fächer machen und dafür mehr stunden zählen lassen, nur fällt mir nicht viel ein was man wegkürzen kann
möglichkeiten zum wegstreichen:
Biologie ttm
Naturanaloge
Landschaftsplanung auf Raumplanung und Umweltsoziologie aufteilen
Tourismus- und Erholungsplanung

Rhetorik und Kreativtechnik fand ich nicht so schlecht, vl könnt ma das auch zusammenlegen, oder halt nur rhetorik nehmen
__________________
Business Sucks!!!
Dominik ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.01.2008, 09:44   #43
martin85
BOKU-StudentIN
 
Registriert seit: 16.11.2005
Beiträge: 231
martin85 ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Um es vielleicht wirklich konkret auszudrücken:

Nein, ich finde nicht, dass es eine gute Idee ist, IPs durch Grundlagenfächer zu ersetzen.

Eine Rückkehr von Rhetorik und Präsentationstechnik halte ich für gut.
Eine Zusammenlegung mit Moderations- und Kreativitätstechnik aus Gründen der Stundeneinsparung ist eine sinnvolle Alternative, da sich beide Fächer eigentlich schön ergänzen.

Eigentlich habe ich noch in jeder LVA etwas gelernt, manchmal mehr (BWL der Nachhaltigkeit,...) manchmal auch weniger (Projektmanagement,...). Aber irgendwie habe ich dennoch immer einen Bezug zu Ressourcen und/oder Management herstellen können.
martin85 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.01.2008, 17:23   #44
Christoph
BOKU-StudentIN
 
Registriert seit: 14.11.2005
Beiträge: 137
Christoph ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
finde auch das die IP´s bleiben sollen und sie nicht ersetzt werden sollen ... immerhin lernt man hier was selbstorganisation und "management" betrifft am meisten ... und mir hat mal jemand gesagt, dass dies einer der wichtigsten Sachen ist, die einem das Studium mitgibt (egal was man Studiert) ... ich bin für mehr IP´s und Seminare (fördert auch die Soziale Komponente im Studium) ...

aber auch führ mehr naturwissenschaftliche Fächer die glaub ich ganz gut in unseren Studienplan passen würden ...

RAUS GEHÖREN DIE GANZEN "BAUERNFÄCHER" wie Grünlandbewirtschaftung und Bergraumbewirtschaftung ... aber wahrscheinlich fühlt sich die BOKU zu so was verpflichtet?! Welche andere UNI würd den sowas noch anbieten?!
__________________
NUFF SAID ...
Christoph ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.01.2008, 19:22   #45
biene
Frischling
 
Registriert seit: 13.11.2005
Ort: Niederbayern
Beiträge: 31
biene ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Grundlagen der Ökologie:
Kommt meiner Meinung nach eindeutig zu kurz. Der Stoff geht kaum über das Abiturwissen hinaus. Es ist schade dass die Professoren mit ihren sehr interessanten Themenbereichen in eine VO zusammengezwängt werden und so nur einen groben Einblick geben können. Finde es ist ein sehr wichtiges Fach in unserem Studium und sollte daher mehr ausgebaut werden.

Tourismus und Erholungsplanung:
Würde mir etwas mehr Tiefe in diesem Bereich wünschen. Z.B. "sanfter Tourismus" etc. ist als Synergie von Wirtschaft und Kultur-, Natur- und Landschaftsschutz ein bedeutender Sektor.

Würde nicht zu viel Grundlagenfächer anstatt der "besonderen" Soft-Skill-Fächer nehmen, denn genaus das unterscheidet das UBRM von anderen Studiengängen, wo bspw. im Grundstudium vor lauter Grundlagen fast kein Unterschied zw. den Studiengängen existiert, davon gibts es genug.
biene ist offline   Mit Zitat antworten
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