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Alt 23.01.2008, 18:42   #16
Stefan
BOKU-StudentIN
 
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Stefan ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Hallo!

FRAGE: Wieso will man eigentlich UBRM verändern? Für die die es passt sollen es studieren können. Aber wie wäre es mit der Einführung von viel mehr verschiedenen Studien? Oder bedeuten mehrere versch. Studien anzubieten = höher finanzieller Aufwand?

Das grundlegende Problem mit welchem die meisten UBRMs zu kämpfen haben ist, dass der rote Faden nicht erkannt wird. Das Studium ist zu konfus und wenig strukturiert. Es kann folgende Frage nicht beantworten: "Zu welchem Ziel führt mich UBRM?" Für Studierende die keine klaren Zukunftsvorstellungen haben und sehr viel Eigeninitiative zeigen wird es mit UBRM schwierig...

Also ich bin nun das 2. Semester in Finnland und versuche mal Vgl. zu ziehen, Ideen vorzuschlagen und welche Probleme ich hier durch UBRM erfahre.

1. Die ECTS sollten dem tatsächlichen Arbeitsaufwand entsprechen. 1 ECTS = 25 - 30 Arbeitsstunden

2. Grundlagen Fächer einführen (wie die mir hier sehr fehlen...)

3. Reduktion der Fächer auf ca. die Hälfte - dh. weniger administrativer Aufwand (Stress an was man noch alles denken muss), dafür diese Fächer genauer machen. V.a. durch Eigenständiges Lektürestudium. An der Boku wird in den ersten 4 semestern nur blind auf prüfungen gelernt und fast nie gelesen und Essays geschrieben.

4. Die Anzahl der ECTS sollten verhandelbar sein. Hier kann man meist aussuchen ob man zwischen 2-6ECTS machen möchte. Je nach workload muss mehr gelesen und mehr geschrieben werden.

5. Multiple-choice Klausuren verbieten und mehr Lese- und Essayarbeiten einführen.

6. Module einrichten. zb:

A: NaWi + SoWi Grundlagen
B: Modul I: Erneuerbare Energie
C: Modul II: Umwelt (Boden, Wasser, Luft)
D: Modul III: Land- und Forstwirtschaft
E: Modul IV: Stoffströme
F: Modul V: freie Wahlfächer
G: ...

Neben Modul A sind ZB 3 Module völlig zu leisten zb insgesamt 100 ECTS. Aus den restlichen 2 oder 3 Modulen ist eine Pflicht-LVA zu absolvieren, zb zu 10 ECTS. So kriegt man von allem etwas mit, könnte sich aber gleichzeitig etwas "spezialisieren".

7. Viel mehr verschiedene MSc einführen. (In Finnland gibt es ungefähr 20 verschiedene Landwirtschaftsstudien.) Eines sollte Allgmein als UBRM weitergehen, aber es muss auch die Möglickeit bestehen sich in den geleisteten Modulen spezialisieren können. Heute hat man die Hürde, dass die meisten Master-Lehrgänge aus Mangel an Vorwissen nicht begonnen werden können. Oder die Möglichkeit eines Uebergangsjahres (Fächer für MSc nachholen) einführen. Dann wird es aber mit den Beihilfen schwierig.

8. Es muss ja beachtet werden - von den Studierenden - UBRM ist ein Management Studium und bereitet nicht auf eine NaWi Zukunft vor (mit Ausnahmen). Der Weg führt eher zum öffentlichen Dienst, oder zu Betrieben in Kommunikation und OeA.

9. Verpflichtend abzulegende LVAs in englischer Sprache, zb 10 ECTS.

10. Pflichtpraktikum von mindestens 3 Monaten.

11. Soll Uni nicht genau das bedeuten, dass man sich Spezialisieren kann wo man möchte? Die BOKU ist von dem her eine Schule mit fixem Studenplan, ist steif und unbeweglich.

12. Abgesehen von alledem, hab ich an der BOKU leider oft den Eindruck, dass die Prof. gegen die Studierenden arbeiten. Man ist kein Team und arbeitet FUER ein gemeinsames Ziel.
Das Motto ist leider allzuoft: Den Studis Steine in den Weg schmeissen wie es nur geht - dann hören sie von selber auf...

Trotz alledem, ich finds toll, dass ein Forum zu diesem Thema eingerichtet wurde und UBRM optimiert wird!

Liebe Grüsse aus Helsinki!
St
__________________
Nit lugg lo!
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Alt 23.01.2008, 18:49   #17
Stefan
BOKU-StudentIN
 
Registriert seit: 18.11.2005
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Beiträge: 201
Stefan ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Zitat:
Zitat von Punika
Zitat:
Zitat von Stefan
UBRM ist ein Generalisten-Studium.
Wer damit nicht klarkommt, sollte sich spezialisieren und einen Wechsel andenken.
(In gewisser weise sind UBRMs ja Spezialisten im Nachhaltigkeitsdiskurs, also von dem her...)

Deshalb empfinde ich Kommentare wie "Kreativ- und Moderationstechniken: Wie Rhetorik, brauch ja keiner" von Punika sinnlos und kontraproduktiv. Hilft der Diskussion nicht weiter.
@ Punika: bitte Hypothese lesen.

Aber mehr dazu später
Was soll ich dazu sagen. Lesen, denken und dann posten.
finde sowas kontraproduktiv.
Aber, kann jeden mal passieren. :-D

Hier nochmal meine Aussage:

Zitat:
Zitat von Punika
Rhetorik und Präsentationstechnik: War echt gut diese VO zu haben, da wir in Zukunft viel "darstellen" sollen. Und was machen die klugen Leute: nehmen es raus. Es tut mir leid, was ich mitbekommen habe, gibt es genug Leute (ich nehme mich hier nicht raus) die hier ein wenig "Unterstützung" brauchen, da sie nicht die geborenen Präsentierer sind. :smt011
(wieder ein Beispiel, dass den falen Beigeschmack trägt, dass man nicht weiß was man mit der Studienrichtung macht!)

Hydrologie: Hut ab. Prof hat es geschafft es genau richtig zu machen. 1+++

Kreativ- und Moderationstechniken: Wie Rhetorik, brauch ja keiner :smt018

Allerdings! Sorry, da hab ich zu schnell darüber gelesen.
wink
__________________
Nit lugg lo!
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Alt 23.01.2008, 18:58   #18
Lost_Inside
UmweltliebhaberIN
 
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Beiträge: 312
Lost_Inside ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
@ stefan: du hast recht, die vortragenden mögen "uns" wirklich nicht besonders.

ich hab nicht nur einmal gehört, wie unsinnig unser studium nicht ist. und zwar mit einer wortwahl die sich lektoren gegenüber studierenden, die ja immer als kollegen bezeichnet werden, nicht erlauben sollten.

ja das wollt ich auch noch anmerken.
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Alt 23.01.2008, 20:10   #19
Tofek
BOKU-StudentIN
 
Registriert seit: 14.11.2005
Ort: Alberndorf im Pulkautal
Beiträge: 94
Tofek ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
So ganz kurz mein Senf zu meiner bisherigen UBRM-Erfahrung:

Hab eigentlich nur einen wirklichen Kritikpunkt, und der wäre Grundlagen der Ökologie. Ich weiß nicht wie es den anderen mit dem Fach ergangen ist, aber ich finde vor allem Genetik sollte in einer eigenen VO mit eigener Prüfung stattfinden.

Für die Ökologie Prüfung ist schon genug "neuer" Stoff zu lernen, aber für jemanden, der so gut wie nix von Genetik kennt (dazu zähle ich mich), war es einfach zuviel auf einmal und ich schätze ohne Genetik, hätte ich die Prüfung wahrscheinlich geschafft.
Kurze Erklärung dazu: Da ich mich beim Lernen zu intensiv mit Genetik beschäftigen musste und trotzdem zu wenig kapiert hab, blieb kaum noch Zeit mich mit dem restlichen Stoff ernsthaft auseinander zu setzen.

Gut, wie gesagt, nur meine Erfahrung, hoffe da lässt sich für zukünftige Studenten was verbessern. Ansonsten muss ich meine äußerste Zufriedenheit mit dem Studium kund tun und meine erste postive Job-Erfahrung im Umweltmanagementbereich haben mir gezeigt wie wichtig diese Generalisierung, die uns eingetrichtet wird, ist.

Das wars von meiner Seite! :smt020
__________________
Heute ist das Gestern von Morgen!
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Alt 23.01.2008, 21:25   #20
Cärm
Frischling
 
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Beiträge: 30
Cärm befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
da bisher ja wirklich fast nur negatives geschrieben wurde, kommen jetzt von mir auch ein paar positive dinge, jedoch zuerst möchte ich noch anmerken, dass es ja noch gar keine "ganzen" absolventInnen gibt (also welche, die alle 10 sem nur ubrm gemacht haben). wir haben keinen ahnung, wie es denen auf dem arbeitsmarkt ergehen wird. ich fände es ein bisschen vorschnell, wenn man jetzt sofort das ganze studium komplett umkrempelt! so das war die einleitung...

also ich hab dieses studium begonnen, weil ich immer schon eine vorliebe für zusammenhänge und vernetzungen hatte, sei es in der politik, wirtschaft, gesellschaft. da ich auch die vorstellungs-vorlesung vom schwarzbauer besucht habe und er dort mindestens 1000 mal betont hat, dass es ein wirtschaftliches studium ist, wusste ich mehr oder weniger, worauf ich mich einlasse. daher möchte ich zu allererst unterstreichen, wie wichtig es ist, sich zu informieren, bevor man etwas zu studieren anfängt. das angebot der öh find ich eh total gut, nur liegt es auch in der verantwortung der studierenden den ersten schritt zu tun.
also das studium entsprach bisher fast immer meinen erwartungen.

- das wegstreichen von rhetorik finde ich eine glatte katastrophe, da das einer der wichtigsten soft-skills ist!
- mathe und chemie gehören definitiv in unseren studienplan, ich würde noch physik dazu geben. bei mathe muss ich allerdings einiges kritisieren. so wie es derzeit stattfindet, ist es komplett überflüssig. man lernt GAR NIX mathematisches, sondern man versucht (wenn man sich nicht auskennt) irgnedwie irgendwelche formeln in excel einzugeben und hofft, das irgendwas rauskommt. man könnte z.b einen teil wirtschaftsmathematik und einen teil so technisches und naturwissenschaftliches zeug rein geben. das müsste eigentlich kein problem sein, oder? auf jeden fall: WEG MIT EXCEL!
dasselbe gilt auch für naturanaloge optimierung: schade um das fach, es hätte echt potentiell, zb mit einer übung?
- ökologie könnte man zb aufteilen auf 2 semester, damit man zuerst wirklich nur die grundlagen und dann die für ubrm relevanten gebiete vertieft.
- die exkursionen im 4. semester sind zwar alle nett, aber man sollte sie unbedingt auf mehrere semester verteilen! war den ganzen juni kaum da!
energie aus rohstoffen, hat eh schon wer erwähnt, wär sicher ein total wichtiges fach, aber diese ganzen zahlen machen mich wahnsinnig!
- recht des ressourcenmanagements wär auch ausbaubar. gerade jetzt hab ich schmerzlich erfahren, wie anstrengend es ist, sich durch den eu-verordnungs-dschungel zu kämpfen, wenn man null grundlagen hat!
- ressourecenökonomie: find ich super!
- bwl der nachhaltigkeit war auch genial, aber leider zu früh (alter studienplan)
- kommunikation:...ohne worte..genial
- ad bodenkunde: also ich weiß nicht, was ich damit anfangen soll? jedoch könnte man ökologie von gebirgsstandorten ein bisschen ubrm-freundlicher machen
- vermisse ein fach, das regionalentwicklung behandelt (viell statt tourismus?)

bei den anderen fächern gibt es natürlich auch die einen oder anderen mängelchen, aber dafür gibts ja die lehrevaluierungen!

die idee mit den essays und lektüren von stefan find ich an sich gut, nur glaub ich kaum, dass es irgendeinen prof gibt (außer der schneider..haha), der/die lust hat 400 arbeiten zu korrigieren!? jedoch mehr lektüren wären auf jeden fall wünschenswert, da es beispielsweise sogar im 5.(!) semester leute gibt, die noch nie was von dem buch "grenzen des wachstums" (dennis meadows) gehört oder gesehen haben! (ich hoffe, dass es zumindest jetzt JEDE/R weiß!!! ;-) )

ich muss auch einige profs in schutz nehmen, die sich wirklich sehr um unser studium bemühen und sich auch darüber gedanken machen. man muss immer bedenken, dass es uns noch nicht so lange gibt und die profs auch andere dinge zu tun haben, als stundenlang irgendwelche studienpläne zu studieren. eine engere vernetzung ist aber auf jeden fall notwendig, aber ich denke, dass sich das auch mit der zeit ergibt! es hat am anfang ja niemand so richtig gewusst, was bei dem studium rauskommen soll. dementsprechend gibt es halt auch "kinderkrankheiten". man könnte z.b versuchen, dass profs mit eng verwandten fächern ihre inhalte abstimmen?

meine bisherigen erfahrungen bei meinem praktikum in der forstabteilung in hinbick auf mein grundwissen, waren super! ich konnte mich mit allen leuten aus der abteilung, sei es förster, rechtler, landschaftsplaner, gis-typ,...unterhalten und diskutieren. ich konnte meine eigenen ideen und gedanken einbringen, wusste zu allem irgendetwas. aber das, was ich am meisten von allen seiten gehört habe, war: eine breite grundausbildung ist am wichtigsten, die spezialisierung erfolgt immer im berufsleben (oder im master?)!!!!
hier scheinen einige zu glauben, dass man nach der uni in den beruf einsteigt und sofort alles parat haben muss. liebe leute, das ist doch gar nicht möglich!

ich hoff, ich bin jetzt nicht zu sehr abgeschweift :-S wahrscheinlich fallen mir nacher noch 1000 sachen ein, aber ich lass es jetzt mal gut sein! prost!
Cärm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2008, 21:31   #21
romana_st
Frischling
 
Registriert seit: 25.10.2006
Ort: Großraming
Beiträge: 19
romana_st ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Danke silvia und christoph, dass wir da so aktiv dabei sein können!

meine vorschläge:

tourismus hab ich eigentlich ganz informativ gefunden, würd ich drin lassen im plan, da es doch wichtiges fachwissen ist und wenn man einen job hat, bei dem man mit dem tourismus konfrontiert ist (Nationalpark etc), sollte man zumindest diesen grundstock mal haben.

DRINGENDST brauchen wir MEHR FREIE WAHLFÄCHER!!!!!!!!! ich finde damit kann man selbst einen großen beitrag zum "Generalisten Studium" bringen und eine spezialisierung hat man dann automatisch!

projektmanagement war meiner meinung nach sinnlos (hab auch nicht wahnsinnig großes engagement dafür gezeigt, muss ich zugeben)

umweltsoziologie war auch nicht sehr zielführend, sondern eher lästig (vor allem wär rethorik sicher wahnsinnig hilfreich für die präsentation gewesen

management genetischer ressourcen habe ich genial gefunden! so viel wissen in kürzester zeit... so solls sein!

Statistik war ein witz! agrarwissenschafter hatten genau den selben aufwand wie die wir, bekamen für vo+übung 4,5 semesterwochenstunden und wir läppische 2...

ja das fällt mir jetzt mal dazu ein!

i hoff es is wos konstruktives fia eich dabei!
__________________
Die Frage ist: sind wir wirklich Teil der Lösung oder doch Teil des Problems?!
romana_st ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2008, 21:44   #22
schoell13
UmweltschützerIN
 
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schoell13 ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
ich möchte ein paar bisherige Meldungen aufgreifen
Zitat:
datenstrukturierung ist total sinnlos aufgebaut, der excelteil ist einfach nicht notwendig (es wurde ja klick für klick erklärt wie das programm funktioniert). die zeit hätte man für bessere einarbeitung in die entscheidungstheorie verwenden können.
--> Es ist so, dass einige wenige Edv "Programme" die Datenflut beherrschbar machen und wirklich in der Praxis breite Anwendung finden (Excel, Access, SQL, SPSS,...und grafisch mit GIS-Derivaten). Das Fach Datenstrukturierung behandelt das Thema Excel zurecht, denn Statistik hat SPSS, Datenstrukturierung Excel, GIS hat GIS und SQL gestreift. Somit sind gängige Programme dem UBRMLern erklärt bzw. was wie immer das Wichtigste ist: "das gibt es und das kann es" - Somit weiß ich um die Möglichkeiten und kann dem Ziel entsprechend Software einsetzen. Es geht gar net darum alles auswenig zu können, sondern in der IT-Welt ist es wichtig zu wissen, welches Programm was schafft!! Irgendwelche Operationsschritte kann man dan immer noch nachschlagen.

Zitat:
tiere europäisches landschaften ist auch so ein seltsames fach. da wird uns fachwissen über bestimmte schneckenarten vermittelt, aber keine allgemeine biologie.
Darum heißt das Fach auch "Biologie terrestrischer Tiere Mitteleuropas" und nicht "Einführung in die allgemeine Biologie". Dieses Fach ist im UBRM-Plan das einzige, welches sich mit Tieren auseinandersetzt und sollte hier sehrwohl einen Platz haben.

Weiters ist es sehr bedauerlich locker in Mindeststudienzeit zu sein und dann bei IPs oder SE einfach keinen Platz zu bekommen. Das heißt es scheitert wieder mal schlicht an der Organisation. Danke BOKU für deine Blockade!!!

Ganz nebenbei, was schon vorher angesprochen wurde, meine Kollegen auf der TU wissen bereits sehr früh im Sommer wann und an welchem Tag im Winter eine VO stattfinden wird. Auf der BOKU - tja? Da irgendwas zu planen ist verdammt schwer.

Es wäre sehr interessant, gerade bei den zu hohen Studentenzahlen bei einzelnen VOs diese 2mal in der Woche anzubieten. Wie es damals bei Raumplanung gewesen ist. Das erlechtert einem die Planung ungemein und das Hörsaalgrößenproblem wäre auch nicht so schlimm.

So und jetzt noch eine Bemerkung zu den "ach, ich such den roten Faden im UBRM" Nach was für Zusammenhänge sucht ihr denn? Es geht überall um Ressourcen und dessen Management - für mich ist das nicht nur ein Faden sonden ein dickes fettes Seil.

Ich studieren UBRM weil ich vom Wasserrecht und Delphimethode, Tigerschnegel und Ährenrispenschieben, Öläquivalent und Stakeholdern, Segmenten und Allelen, Kluppschwelle und Hyporheisches Interstitial hören möchte. Wollte ich ein speziellers Fachgebiet, würd ich jetzt Verfahrenstechnik, Biologie oder BWL studieren. Und wär ich der Ansicht "UBRM hat kein Ziel" oder "UBRM ist planlos" dann hätt ich schon längst gewechselt und würd nicht seit zig Semestern genau das Fach studieren und dann in einem Forum was von "UBRM ist so oberflächlich und unnütz daherschreiben"
__________________
"...nun muss eine derartige Pflege organisiert und finanziert werden, doch nun zieht sich der Wissenschaftler in seinen Elfenbeinturm zurück" (Holzner, 2005) -UBRM genau darum sind wir da!
schoell13 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2008, 21:56   #23
Punika
UmweltliebhaberIN
 
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Punika ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Zitat:
Zitat von schoell13
ich möchte ein paar bisherige Meldungen aufgreifen
Zitat:
datenstrukturierung ist total sinnlos aufgebaut, der excelteil ist einfach nicht notwendig (es wurde ja klick für klick erklärt wie das programm funktioniert). die zeit hätte man für bessere einarbeitung in die entscheidungstheorie verwenden können.
--> Es ist so, dass einige wenige Edv "Programme" die Datenflut beherrschbar machen und wirklich in der Praxis breite Anwendung finden (Excel, Access, SQL, SPSS,...und grafisch mit GIS-Derivaten). Das Fach Datenstrukturierung behandelt das Thema Excel zurecht, denn Statistik hat SPSS, Datenstrukturierung Excel, GIS hat GIS und SQL gestreift. Somit sind gängige Programme dem UBRMLern erklärt bzw. was wie immer das Wichtigste ist: "das gibt es und das kann es" - Somit weiß ich um die Möglichkeiten und kann dem Ziel entsprechend Software einsetzen. Es geht gar net darum alles auswenig zu können, sondern in der IT-Welt ist es wichtig zu wissen, welches Programm was schafft!! Irgendwelche Operationsschritte kann man dan immer noch nachschlagen.
Es tut mir leid, aber diese Aussage kann ich nicht so stehen lassen.
Mit einem Programm umzugehen, hat nichts damit zu tun die Schritte auswendig zu lernen, um (wie bei mir damals) eine Prüfung in 15 Minuten zu absolvieren (Eder), ohne Zeit zu haben um sich mit der Materie auseinanderzusetzen.
Ich habe davor eine HTL für Datenverarbeitung und Organisation absolviert und was hier mit Excel gemacht wurde, ist ein Witz. Keiner der sich bis dato nicht damit beschäftigt hatte, ist jetzt in der Anwendung klüger!

Programme ja, aber Eder "like" NEIN!

und um DR. Bauer zu Zitieren: "Jeder will die eierlegende Wollmilchsau!"
__________________
Punika nur echt mit K
und nicht mit C!
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Alt 24.01.2008, 01:42   #24
kajetanu
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kajetanu ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Freie Wahlfächer würden wohl auch etwas dem Problem überbelegter Prüfungstermine entgegensteuern. Mehr Verteilung wäre da. Das wäre dann so wie beim Verkehr. Straßenbau und KfZ-Aufkommen bilden einen positiv gerückkoppelten Kreis. Also mehr frei-Wahl, mehr Prüfungschancen zu gewünschter Zeit.
kajetanu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.01.2008, 08:55   #25
schoell13
UmweltschützerIN
 
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schoell13 ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Zitat:
Ich habe davor eine HTL für Datenverarbeitung und Organisation absolviert und was hier mit Excel gemacht wurde, ist ein Witz. Keiner der sich bis dato nicht damit beschäftigt hatte, ist jetzt in der Anwendung klüger!
Ist dir vielleicht auch aufgefallen, dass eine HTL 5 Jahre dauert und Excel im UBRM nur ein paar Stunden sind? Hr. Eder hat in seinen Übungen sehr wohl bei null angefangen und in den paar Stunden sich bis zum Queryimport und Spezialfilter hochgearbeitet.

Andere Frage: Du schreibst hier im Forum - wer auf der BOKU hat dir Maschinschreiben beigebracht oder den Umgang mit einem InternetBrowser, wer wie man im WORD eine Seminararbeit abtippt? Das Officepacket ist mittlerweile eine Voraussetzung geworden. Wenn du wo zu arbeiten anfängst, wird dir keiner eine Officeeinschulung geben. Es wird dir bestenfalls eine selbstzubezahlende WIFI Schulung ans Herz gelegt, wenn du nicht so und so vorher schon aufgrund der mangelnden IT-Kenntnisse durch den Rost gefallen bist.
Aber ja, wir schweifen vom Thema ab.

Also bitte keine OfficeGrundkurse als Pflicht in einer tertiären Ausbildung. Das ist schlicht Mittelschulenaufgabe oder Privatsache in einem der Wahlfächer, wobei ich mit den Wahlfächern kajetanu vollund ganz zustimme.
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Alt 24.01.2008, 09:21   #26
Punika
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Punika ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Zitat:
Zitat von schoell13
Andere Frage: Du schreibst hier im Forum - wer auf der BOKU hat dir Maschinschreiben beigebracht oder den Umgang mit einem InternetBrowser, wer wie man im WORD eine Seminararbeit abtippt? Das Officepacket ist mittlerweile eine Voraussetzung geworden. Wenn du wo zu arbeiten anfängst, wird dir keiner eine Officeeinschulung geben. Es wird dir bestenfalls eine selbstzubezahlende WIFI Schulung ans Herz gelegt, wenn du nicht so und so vorher schon aufgrund der mangelnden IT-Kenntnisse durch den Rost gefallen bist.
Aber ja, wir schweifen vom Thema ab.
Eben, somit kann man annehmen dass Excel sowieso jeder können sollte.
Also raus damit, denn die Sachen die durchgenommen werden, sind dann eben nur für die Prüfung auswendig gelernt (weil 15 Minuten) und danach wieder weg.
Ergo Sinnlos. Dass Excel überhaupt als "Datenbank" in dieser VO genannt wird, stellt mir immer noch alle Haare auf.
__________________
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und nicht mit C!
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Alt 24.01.2008, 09:23   #27
marcia
BOKU-StudentIN
 
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Beiträge: 90
marcia ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
also ich muss auch sagen, dass mehr freie wahlfächer ablsolut zielführend wären.
15 studen freie wahlfächer ist nämlich echt nicht viel.
vor allem weil wir- im gegensatz zu den meisten anderen studien- keine gebundenen wahlfächer aus wahlfachkatalogen haben!!!

eine alternative zu mehr freien wahlfächern wären eben solche module, also im prinzip ja auch wieder "gebundene wahlfächer".

und in einem punkt muss ich schoell 13 wirklich recht geben:
wer wirklich der krassen meinung ist, ubrm wäre planlos und sinnfrei etc.: warum studiert ihrs dann???
gut, das perfekt geschneiderte studium für jedermann gibts einfach nicht. es finden sich bei jedem studium dort und da kritikpunkte und verbesserungsvorschläge...
das wäre bei einem sehr erprobten studium (ich nehm als beispiel mal bwl her) genauso sein.
man kanns nie jedermann recht machen.

und genau da würde der vorschlag mit mehr wahlfächern (frei oder gebunden) gut greifen. denn mit diesem tool könnte man sich zumindest sein studium ein bisschen "zurechtschneidern".

so viel von meiner seite.
marcia ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.01.2008, 10:54   #28
hellcook
BOKU-StudentIN
 
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Beiträge: 182
hellcook ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
man kann ja ohnehin mehr wahlfächer machen, also wo liegt das problem?
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Alt 24.01.2008, 11:50   #29
Christoph Kutzer
Emeritierte Forumsprinzessin
 
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Beiträge: 626
Christoph Kutzer hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Aloha,

Bitte erinnert euch an die Fragestellung und den Zweck dieser Diskussion und versucht zu beantworten welche Grundlagenfächer euch fehlen und welche Fächer ihr ändern würdet.

Lg,
Christoph
Christoph Kutzer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.01.2008, 11:56   #30
ptr
UmweltliebhaberIN
 
Registriert seit: 12.05.2006
Ort: oö/wien
Beiträge: 277
ptr ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
ich denk mir, wenn man auf der BOKU studiert, sollte man auch BOKU machen, also bodenkunde. das sollte im studienplan schon drinnen sein... weglassen würde ich managment gen. ressourcen (das war ein tropfen auf den heißen stein). bergraumbew. ist auch nicht das meine (bin aber auch ein mostschädl und hab mit den bergen nicht allzu viel zu tun). rhetorik hätte bleiben sollen... darum beneiden uns einige studenten an anderen universitäten.
__________________
"Der Klügere gibt nach!" Das begründet die Herrschaft der Dummen!
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