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Alt 22.01.2008, 18:22   #1
Silvia Egger
Emeritierte Klassensprecherin
 
Registriert seit: 14.11.2005
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Diskussion zur Weiterentwicklung von UBRM

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
da sich unser Studium steigender Beliebtheit und steigender Studierendenzahlen erfreut, steht die Universität jedes Semester vor der Herausforderung die Qualität der Lehrveranstaltungen zu gewährleisten und entsprechende Kapazitäten bereit zu stellen.

Im Rahmen einer Arbeitsgruppe, in der auch Christoph Kutzer und ich sitzen, bemühen wir uns mit Hilfe eines Expertengremiums das Studium weiterzuentwickeln.

In diesem Zusammenhang wird beispielsweise diskutiert, ob es sinnvoll ist, teilweise interdisziplinäre Seminare und Projektstudien durch Grundlagenfächer im Bereich Naturwissenschaft, Technik und Sozialwissenschaft zu ersetzen.

Da wir es als unseren Auftrag sehen eure Interessen optimal zu vertreten, bitten wir euch um Mithilfe.

Ausgangshypothese:
"UBRM AbsolvenInnen sollen einen Überblick über alle BOKU Wissensbereiche haben um mit ExpertInnen (SpezialistInnen) aus diesen Bereichen kommunizieren zu können ohne in diesen Teilbereichen selbst ExpertIn zu sein. Damit übernimmt die/der UBRM AbsolventIn eine Brückenfunktion im nachhaltigen Umweltmanagement."

--> Nun unsere Frage an euch:
Schaffen wir es mit dem aktuellen Studienplan dieses Ziel zu erreichen?
Wo gibt es Defizite, welche Lehrveranstaltungen sind "zu seicht" und welche schießen mit ihren Informationen über das Ziel hinaus?
Wo habt ihr das Gefühl, dass Grundlagen fehlen?

Bis zum 4.2. können eure Diskussionsbeiträge eingebracht werden, anhand derer wir eure Interessen vertreten!

Wir bitten euch um eure Stellungnahme!

Liebe Grüße,
Silvia Egger und Christoph Kutzer

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Alt 22.01.2008, 23:27   #2
Lost_Inside
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Lost_Inside ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
find ich super, dass da mal nachgedacht wird.

was ich auf jeden fall sehe, ist der umstand dass die zeitliche einteilung mancher fächer im studienplan so überhaupt nicht passt. grundlagen der ökologie (das nebenbei gesagt ja weit mehr als nur grundlagen beinhaltet) liegt zB viel zu früh.

komisch ist auch dass wir ökologie von gebirgsstandorten inkl. exkursion haben, aber keinerlei grundwissen aus der bodenkunde.

chemie und mathe sind ja nun im stundenplan drin, aber wieso ist es vorher niemanden aufgefallen dass ein naturwissenschaftlich/technisches studium sowas von vornherein braucht. ich fall in den neuen stundenplan nicht rein, brauch aber chemie für meinen weiteren weg, also muss ich jetzt meine wahlfachstunden für grundlagenfächer "verbrauchen", mit denen ich mich eigentlich vertiefen hätte können.

datenstrukturierung ist total sinnlos aufgebaut, der excelteil ist einfach nicht notwendig (es wurde ja klick für klick erklärt wie das programm funktioniert). die zeit hätte man für bessere einarbeitung in die entscheidungstheorie verwenden können.

tiere europäisches landschaften ist auch so ein seltsames fach. da wird uns fachwissen über bestimmte schneckenarten vermittelt, aber keine allgemeine biologie.

es werden dinge vorausgesetzt, von denen man nicht einfach so ausgehen darf. zB biologie, ich war auf der HAK und hatte irgendwann mit 17 das letzte mal biologie, und das auch nur so halbherzig, weil die hak ja eine wirtschaftsausbildung macht.

das wars mal fürs erste, mir fallt sicher noch mehr ein
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Alt 22.01.2008, 23:45   #3
Punika
UmweltliebhaberIN
 
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Punika ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Schließe mich dem an.

Ebenfalls verstehe ich bei manchen Fächern die Umsetzung der Thematik nicht.
Energie aus Nachwachsenden Rohstoffen ist ja an sich sehr interessant, doch wofür muss ich Heizwerte wissen?? oder den Aufbau der Kessel im Detail??
Wie im Startthread schon steht, sollen wir koordienieren und nicht "Fachwissen" besitzen (sprich Experten).

Bin, mein Standpunkt, sehr entäuscht von diesem Studium und gebe dies auch nach außen wieder. Die Boku versteht, meiner Meinung nach, es einfach nicht dass das Image ziemlich verschlechtert wird, wenn man so "sinnfreie" Entscheidungen tätigt.

Es wird auf die Teilnehmerzahl in unserem Studium nicht eingegangen, sondern wir werden belächelt. Nicht nur einmal kam von einem Prof. die Meldung, dass wir einen "Blödsinn" studieren und wir uns nicht auskennen.

Schließe mich dem ebenfalls an, dass wir Fächer haben (Ökologie von Gebirgsstandorte) die eigentlich eine Spezialisierung sind, ohne "Einführungen" (Bodenkunde) im Lehplan zu haben.

Mir kommt es so vor, als wer das Studium in einer "durchzechten" Nacht ausgedacht wurde und jetzt der Morgen danach ist (inklusive dem Kater).

Ebenfalls:

Was ist mit den tollen "Seminararbeiten" mit mehr als 5 Leuten (sprich 8 - 12 Personen). Wie kann man sowas anbieten?

Wie kann es jetzt noch sein, dass Anmeldungen für Prüfungen nicht über das Blis (also direkt bei den abonnierten Lehrveranstaltungen), sondern über die Lehrveranstaltungshomepage abgewickelt werden? (Ökologie von Gebirgsstandorten).

Warum sind die Lehrveranstaltungstermine erst ANFANG OKTOBER (im WS, SS hab ich schon wieder verdrängt) eingeteilt? (wenigstens eine erste Beta ist schon im Blis ersichtlich)? Man hat 3 Monate Zeit einen Plan zu erstellen!

Und sorry, warum im Haus der Begegnung VOs abhalten?

Das ständige nichteinhalten der "Verbesserungsfrist" für Prüfungen. Ja, 3 Wochen ok, aber 3 Monate und mehr warten müssen auf die Note, naja.

Methoden wissenschaftlichen Arbeitens? Ich selber habs ja schon lang hinter mir, aber was ich so mitbekommen habe, wie es letztes mal abgelaufen ist, lächerlich. Zur Erinnerung: Zwischentests, Hausübungen und den Hauptest. Jeder Prof (von den 3en, oder mehr) hatte einen anderen Notenspiegel und nach einer Wartezeit von 3 oder mehr Monaten waren Noten da, die einfach nur peinlich waren. Durch das Chaos, bekam man dann auch noch seine positive Note, da alle überfordert waren und WO gaben (kein Witz).

Mir fällt sicher auch noch was ein. :smt028
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Alt 23.01.2008, 02:53   #4
Silvia Egger
Emeritierte Klassensprecherin
 
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Juche, dankeschön und immer nur her mit den Wortmeldungen!
Auch positives Feedback ist willkommen
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Alt 23.01.2008, 09:30   #5
Punika
UmweltliebhaberIN
 
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Punika ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
GIS: Man bekommt einen Einblick (auch bei der Übung), ohne dass man bestraft wird sich mit der Materie Computer nicht so sehr auseinandersetzen zu wollen.

Exkursion Waldbaupraxis: Ohne Druck, die Praxis mitbekommen. (man kann streiten ob 4 Exkursionen notwendig sind).

Meteorologische Aspekte des Umweltschutzes: Auch wenn man glaubt Frau Kolb ist ein wenig chaotisch. Wenn man jede VO besucht, bekommt man sehr viel mit und es wird wirklich verständlich vorgetragen (wieviele Experten auf einem Gebiet können dies von einem behaupten).

Einführung Ökonomie (ALT): Ist wie gesagt bei mir noch die alte Regelung mit Hofreiter gewesen. So eine Materie (und ich hatte sie auch 5 Jahre in der HTL) kann man nicht spannend aufbereiten. Finde er hat sich damals wacker geschlagen und der alte EDV Test war mehr als machbar.

Statistik: Ja steinigt mich, aber auch der Stoff ist einfach nicht "interessant" vorzutragen. Sie haben das Beste daraus gemacht. Überhaupt die Verknüpfung mit den EDV Beispielen. (und die waren mehr als machbar, wenn man schon fast im "Beiheft zur Übung" die Lösung vorgesetzt bekam).

Rhetorik und Präsentationstechnik: War echt gut diese VO zu haben, da wir in Zukunft viel "darstellen" sollen. Und was machen die klugen Leute: nehmen es raus. Es tut mir leid, was ich mitbekommen habe, gibt es genug Leute (ich nehme mich hier nicht raus) die hier ein wenig "Unterstützung" brauchen, da sie nicht die geborenen Präsentierer sind. :smt011
(wieder ein Beispiel, dass den falen Beigeschmack trägt, dass man nicht weiß was man mit der Studienrichtung macht!)

Hydrologie: Hut ab. Prof hat es geschafft es genau richtig zu machen. 1+++

Kreativ- und Moderationstechniken: Wie Rhetorik, brauch ja keiner :smt018

Abfallwirtschaft: bin mir hier nicht so ganz sicher, was ich davon halten soll. Aber 2 Semesterstunden halten diesem Aufwand nicht stand. 3 oder 4 wären ok.

Projektmanagement: Lächerlich. Aber 1 Semsterst. ist richtig bemessen. (Lächerlich, weil es Bedingung für zukünftige VOs ist. Man kann nicht sagen, dass man hier etwas sehr wichtiges mitgeteilt bekommen hat, ohne den ich eine Arbeit nicht schreiben kann. Vorallem, da man vor dieser VO schon X Arbeiten geschrieben hat. )

Rechnungswesen: Also was soll das. Man will sich Rechnungswesen anrechnen lassen. Man bekommt gesagt (wenn man überhaupt ins Gespräch mit Prof. kommt. Er schickt gerne die Leute einfach aus seinem Büro, ohne ein Wort zu verlieren) dass der ökologische Aspekt fehlt, den wir hier auf der Boku behandeln. OK denk ich mir und was passiert? Statt der Firma XY, wie in der HTL/HAK ist es auf der Boku ein Forstbetrieb. Sonst alles Schema F.
2h für soviel Aufwand, den ich damals hatte (Übung, VO und Hausübungen) und einer 4h (glaub solang war die damals) Prüfung. Naja...



sodala. Gehe wieder in mich.

ABER: Das Anrechnen von Prüfungen an sich, ist auf der BOKU einfach so schwer, dass man das Wort "Diskriminierung" leicht in den Mund nimmt. Stickwort HP, was ich mitbekommen habe.
Jeden, den ich erzähle wie es bei uns abläuft, schüttelt nur den Kopf. Auf den anderen Unis geht es wie es scheint einfach unkomplizierter.

was ich noch einwerfen will. Es gibt einfach zu viele 1 & 2 Semesterstunden VOs die viel mehr Arbeit, als die Semesterstundenanzahl sind. (Meth. Wiss. Arbeitens neu, Fernerkundung Übung, Seminar Methoden, ...)

Wie gesagt, ich bekomme das Gefühl nicht los, dass ich eine Labormaus bin und die Profs die Leute mit den weißen Kitteln die mir dauernd einen anderen Impfstoff spritzen. :smt078
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Punika nur echt mit K
und nicht mit C!
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Alt 23.01.2008, 10:37   #6
Patrick M
UmweltliebhaberIN
 
Registriert seit: 23.01.2006
Beiträge: 230
Patrick M ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
hab leider grad keine zeit um mehr zu schreiben, aber das folgt vielleicht noch. insgesamt muss ich sagen bin ich echt froh, dass ich mich im master jetzt spezialisieren kann. ich bin mir mit den ganzen vollkommen sinnlos durcheinandergewürfelten vos am ende extrem verloren vorgekommen. jetzt im master gehts endlich in eine bestimmte richtung und nicht in 10 richtungen gleichzeitig.
Patrick M ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2008, 12:24   #7
Stefan
BOKU-StudentIN
 
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Ort: Wien/Dornbirn
Beiträge: 201
Stefan ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
UBRM ist ein Generalisten-Studium.
Wer damit nicht klarkommt, sollte sich spezialisieren und einen Wechsel andenken.
(In gewisser weise sind UBRMs ja Spezialisten im Nachhaltigkeitsdiskurs, also von dem her...)

Deshalb empfinde ich Kommentare wie "Kreativ- und Moderationstechniken: Wie Rhetorik, brauch ja keiner" von Punika sinnlos und kontraproduktiv. Hilft der Diskussion nicht weiter.
@ Punika: bitte Hypothese lesen.

Aber mehr dazu später
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Nit lugg lo!
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Alt 23.01.2008, 12:34   #8
Patrick M
UmweltliebhaberIN
 
Registriert seit: 23.01.2006
Beiträge: 230
Patrick M ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
punika war der meinung dass beides sinnvoll ist, das war ironisch von ihm gemeint.

und klar ist ubrm ein generalisten studium, aber gerade weil es eines ist müssen die lehrveranstaltungen vernetzt sein!! das wissen muss zusammenhängend vermittelt werden die lehrveranstaltungen müssen perfekt aufeinander abgestimmt sein. kurz es muss wirklich interdiszplinär sein! das wars aber absolut nicht, es war multidisziplinär, mehre disziplininen nebeneinander meist ohne zusammenhang.
Patrick M ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2008, 12:36   #9
kikker
Frischling
 
Registriert seit: 14.11.2005
Ort: Vienna
Beiträge: 42
kikker ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
roter faden

was das studium unbedingt braucht wäre ein roter faden sowie tlw. ein ausfiltern - was bringt es uns wenn wir alles extrem oberflächlich anschneiden - auch brückenschlagende koordinatorInnen wie auch immer brauchen fundierteres wissen! und kaum zeit haben auf etwas näher einzugehen weil wir gleich zum nächsten sprinten!?
manche fächer gehören raus - in den master als spezialisierung bspw. bis zum februar werd ich da noch weiter sinnieren hab grad etwas wenig zeit - find ich aber sehr angenehm dass ihr euch dieser sache annehmt

was ich schon immer anmerken wollte - die umrechnung der semesterwochenstunden in ects-punkte ist eine frechheit - fällt die nur so gering aus damit sie mehr stunden in ein semester stopfen können!?!? - war schon an einigen unis - hab auch schon ein anderes studium hinter mir insofern kann ich das ganz gut beurteilen

nun denn frohes schaffen und viel erfolg!
lisa
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Alt 23.01.2008, 12:53   #10
xander2
Frischling
 
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Beiträge: 33
xander2 ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Problem

Hauptproblem des UBRM-Studiums:

Kein Ziel ! Dh. was sollen UBRM Absolventen konkret können?!?

+ das Gerede von "interdisziplinär", Überblick, Management, Allwissenheit, Zusammenhänge ist Unsinn, denn sowas interessiert am Arbeitsmarkt niemanden! Daher sind auch die vielen Interdisziplinären Seminare/Projektstudien sowas von Zeitverschwendung, da sie einem die Zeit für wirklich Wichtiges rauben!

Daher die einzige Lösung: Leute spezialisiert euch so früh wie möglich! Nur als Spezialist/in ist man/frau gefragt!

lg
xander2 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2008, 13:09   #11
VanStuhlsen
UmweltliebhaberIN
 
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Beiträge: 264
VanStuhlsen ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
ist ubrm da, studenten an die boku zu holen? wenn ja, hat das studium einen sinn. von außen betrachtet wirkt es doch sehr attraktiv.

wenn nicht, und wenn qualität vor diversität, stehen soll, müssten eventuell sortierprüfungen am studiumbeginn eingeführt werden - OBWOHL: das is schon ziemlich unfair.

bin derzeit froh mit dem angebot im bakk, hoffe trotzdem im master wird es spezieller.

verbesserungsvorschläge: rethorik vorlesungen wieder einführen, dafür tourismus weg. das was mir von tourismus hängen geblieben ist, kann ich auch aus einer x-beliebigen fachzeitschrift herauslesen...

naturanaloge optimierung is eigentlich ziemlich wichtig. gelernt hab ich wegen der wirklich blöden prüfungsmodalität aber eigentlich nur antwortmöglichkeiten von unwichtigen testfragen...
VanStuhlsen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2008, 14:23   #12
kajetanu
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Beiträge: 42
kajetanu ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Unter "Studieren an der BOKU" (http://www.boku.ac.at/home.html?&no_...gleView&uid=24) auf der Homepage steht folgender Text - jeder wird ihn kennen - unser Studium betreffend:

Nachhaltig: Umwelt- und Bio-Ressourcenmanagement:
Hier werden Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln, die für eine nachhaltige Bewirtschaftung und Entwicklung von erneuerbaren und nachwachsenden Ressourcen notwendig sind. Dies verlangt in hohem Maße Interdisziplinarität und Integrativität, damit in der praktischen Arbeit ökonomische, ökologische, soziale und kulturelle Aspekte verbunden werden können.
AbsolventInnen finden Aufgabenbereiche in Energie- und Wasserversorgungsbetrieben sowie der Abfallbeseitigung und –verwertung, aber auch in Planungsbüros, im Management, sowie im öffentlichen Bereich und als Consultants.


Natürlich ist das nur ein grober Abriss, naiv wäre mensch, würde er sich nach diesem Absatz für das Studium entscheiden, ohne einen Blick auf das Lehrangebot geworfen zu haben.

Trotzdem - und ich habe es fett hervorgehoben - scheint es mir, fehlen Grundlagen im Sozialen alsauch im Kulturellen Bereich. [Und damit meine ich jetzt nicht etwa "Grundlagen der Politik", als Grundlagen für eine Sozialwissenschaft, oder "Wasserwirtschaft und allgemeiner Wasserbau", als Grundlage einer Kultur-Technik.]

Was sich denke ich jeder Studierende des Bakkalaureats wünscht, wäre mehr Individualität, bzw. eine Erhöhung der freien Wahlpflichtfächer. Aus dem Sinn genommene, weiterführende VOs (Tourismusplanung wurde erwähnt) sollten zumindest substituierbar sein, aus einem Bereich den mensch ausgehend von einem Grundlagenfach "frei" wählen kann.

P.S.: Ich habe mir den Folder fürs UBRM Bakk. angeschaut, eine Neugestaltung wäre notwendig, denn mittlerweile trifft der Satz "Studierende sind bei uns keine Nummer" auch nicht mehr ganz zu.
kajetanu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2008, 14:28   #13
mathias
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mathias ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Zitat:
Zitat von Patrick M
und klar ist ubrm ein generalisten studium, aber gerade weil es eines ist müssen die lehrveranstaltungen vernetzt sein!! das wissen muss zusammenhängend vermittelt werden die lehrveranstaltungen müssen perfekt aufeinander abgestimmt sein. kurz es muss wirklich interdiszplinär sein! das wars aber absolut nicht, es war multidisziplinär, mehre disziplininen nebeneinander meist ohne zusammenhang.
bin ganz deiner meinung. hab in norwegen ein wenig von einem Master für "International Environmental Studies" mitbekommen. die einführungsvorlesung war fast ein rückblick meiner letzten zwei jahre ubrm bakk nur halt mit mehr rotem faden. auch die lvas sind besser abgestimmt bzw. wurden zum großteil nur für diesen master geschaffen. natürlich kann man master mit bakk nicht vergleichen, aber die philosphie dieser beiden studien is eigentlich zu 90% die gleiche und dort schien mir alles viel durchdachter, obwohl es natürlich kleine probleme gibt.
mann muss dazu aber auch noch sagen, dass sie in norwegen einfach genug geld haben, um sachen ordentlich zu organisieren.

http://www.umb.no/22203
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ALL WISDOM ENDS IN PARADOX
mathias ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2008, 16:42   #14
Patrick M
UmweltliebhaberIN
 
Registriert seit: 23.01.2006
Beiträge: 230
Patrick M ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
stimmt, das geld muss dafür natürlich vorhanden sein. aber ich denk mit ein wenig gutem willen gehts auch so

@kajetanu: völlig richtig, es gehören wahlfächer her, bei den masterstudien gibts ja auch modulsysteme, das wär schon ein riesen schritt nach vorn (wenn auch natürlich nicht die patentlösung, damit verhindert man zb nicht, dass man stoff doppelt und dreifach vermittelt bekommt, wie das bei meinem master leider manchmal der fall ist)
Patrick M ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2008, 18:02   #15
Punika
UmweltliebhaberIN
 
Benutzerbild von Punika
 
Registriert seit: 26.01.2006
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Beiträge: 383
Punika ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Zitat:
Zitat von Stefan
UBRM ist ein Generalisten-Studium.
Wer damit nicht klarkommt, sollte sich spezialisieren und einen Wechsel andenken.
(In gewisser weise sind UBRMs ja Spezialisten im Nachhaltigkeitsdiskurs, also von dem her...)

Deshalb empfinde ich Kommentare wie "Kreativ- und Moderationstechniken: Wie Rhetorik, brauch ja keiner" von Punika sinnlos und kontraproduktiv. Hilft der Diskussion nicht weiter.
@ Punika: bitte Hypothese lesen.

Aber mehr dazu später
Was soll ich dazu sagen. Lesen, denken und dann posten.
finde sowas kontraproduktiv.
Aber, kann jeden mal passieren. :-D

Hier nochmal meine Aussage:

Zitat:
Zitat von Punika
Rhetorik und Präsentationstechnik: War echt gut diese VO zu haben, da wir in Zukunft viel "darstellen" sollen. Und was machen die klugen Leute: nehmen es raus. Es tut mir leid, was ich mitbekommen habe, gibt es genug Leute (ich nehme mich hier nicht raus) die hier ein wenig "Unterstützung" brauchen, da sie nicht die geborenen Präsentierer sind. :smt011
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Kreativ- und Moderationstechniken: Wie Rhetorik, brauch ja keiner :smt018
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