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Alt 21.10.2010, 18:31   #1
Simon Huber
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Abschlussbericht AbsolventInnenbefragung 2010

Hallo liebe Umpalumpas!

Im Rahmen der LVA Strategische PR Konzeption gab es u.A. auch eine AbsolventInnenbefragung durch Johannes Trautendorfer und Kollegen, diese könnt ihr euch hier als PDF anschauen.

Viel Vergnügen beim Lesen!
Angehängte Dateien
Dateityp: pdf Abschlussbericht AbsolventInnen Web.pdf (498,1 KB, 281x aufgerufen)
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Alt 21.10.2010, 22:09   #2
Qwert Zuiopü
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AW: Abschlussbericht AbsolventInnenbefragung 2010

Wenn ich da kurz meinen Senf dazu abgeben darf:
Erst einmal Herzlichen Dank für die Erarbeitung und Veröffentlichung dieser Momentaufnahme!
Derartige Informationen halte ich als Orientierungshilfe - gerate in einem so breit gefächerten Studium - für wichtig; und zwar sowohl für aktive Studierende, als auch für Menschen, die mit dem Gedanken spielen, UBRM zu studieren.
Als noch im Bakk befindlicher Umpalumpa finde ich diesen Bericht sehr interessant und aufschlussreich, zumal er sich mit meiner bisherigen bescheidenen subjektiven Einschätzung ziemlich deckt. Prinzipiell halte ich das Studium auch für gut und interessant; bessere/mehr Wahlmöglichkeiten und eine fundiertere technische Ausbildung würde ich mir persönlich aber auch wünschen, zumal ja auch der Titel, den man am Ende erhält, eine gewisse technische Versiertheit impliziert.
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Alt 29.10.2010, 19:17   #3
Superkurt
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Superkurt ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
AW: Abschlussbericht AbsolventInnenbefragung 2010

Ziemlich aufschlussreich - danke!

ad Technikdiskussion: Den Titel eines technischen Studiums verdient UBRM meiner Meinung nach absolut nicht, aber Defizite sind bei einem derartigen Mischmasch, der sich noch dazu zu einem Großteil aus Lehrveranstaltungen anderer Studien zusammensetzt, vorprogrammiert.

Wer Technische Kenntnisse erwerben will, muss ein anderes Studium wählen - genau deswegen auch die große Beliebtheit v. UBRM - es ist ja bekannt, wie abschreckend "Technik" auf viele Menschen (mich eingeschlossen) wirkt.

Dass dort die [wirklich gut bezahlten] Jobs liegen, wird die noch kommende Masse an Absolventen in ein paar Jahren schmerzlich erfahren - UBRM ist quasi das Powi der Boku, "interessant" etc., aber oft zu Recht belächelt.

@Qwert Zuiopü: Ausgezeichneter Literaturgeschmack :]

Geändert von Superkurt (29.10.2010 um 19:19 Uhr)
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Alt 03.11.2010, 20:14   #4
martin85
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martin85 ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
AW: Abschlussbericht AbsolventInnenbefragung 2010

Zitat:
Zitat von Superkurt Beitrag anzeigen
Dass dort die [wirklich gut bezahlten] Jobs liegen, wird die noch kommende Masse an Absolventen in ein paar Jahren schmerzlich erfahren - UBRM ist quasi das Powi der Boku, "interessant" etc., aber oft zu Recht belächelt.
und ich dachte immer, Manager werden so unverschämt gut bezahlt...

aber in Echt: Manager habe andere Fähigkeiten (MÜSSEN haben) als Techniker. Und damit meine ich nicht nur die sog. "soft skills". Dafür belächelt zu werden gelingt auch nur in einer Welt (wie der BOKU), wo die Techniker in der stärkeren Position sind.
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Alt 08.11.2010, 09:45   #5
lemon
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lemon wird schon bald berühmt werdenlemon wird schon bald berühmt werden
AW: Abschlussbericht AbsolventInnenbefragung 2010

ich sehe unser Studium ganz klar als eine Art Wirtschaftsingenieursstudium, wie es an allen technischen Universitäten zu finden ist - als Verbindung technisch-naturwissenschaftliche sowie wirtschafts-, rechts- und sozialwissenschaftliche Inhalte miteinander.

Die breite Fächerung bzw. wenige Spezielisierung kann natürlich ein Nachteil sein, andererseits bescheinigt uns die Aktulelle AMS Studie zu den BOKU Studien gerade auf Grund der breiten Fächerung Einsatzmöglichkeiten in 60% der Umweltbrache/Jobs.

allerdings hat unser Studium ohnehin (gottseidank) einen relativ hohen Anteil an technisch/Naturwissenschaftlichen Fächern (28 an der Zahl) - 69% gegenüber 31% ökonom. Fächern. (die rechtl., sozialwissenschaftl. Fächer und Soft Skills außen vor gelassen - die findet man mehr oder weniger in jedem Studium).

Zur Bezahlung: Es ist denke ich relativ allgemein bekannt, dass man als Absolvent eines technischen Studiums in den meisten Fällen ein höheres Einstiegsgehalt als ein Absolvent eines wirtschaftl./sozialwissenschaftl. Studiums hat, dafür nicht die Aufstiegsschancen (+ Gehaltsoptionen) wie in wirtschafl. bzw. Managementjobs hat (sofern man sich durchsetzt).

Von daher erwarte ich auch gar nicht, am Anfang mit einem fertigen Techniker (Ktww o-Ä.) mithalten zu können, aber hoffe, später überholen zu können

mfg lemon
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Alt 08.11.2010, 23:03   #6
Qwert Zuiopü
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AW: Abschlussbericht AbsolventInnenbefragung 2010

Wie es auch schon bei Lemon anklingt, finde ich, dass man eine grundsätzlich positive Betrachtung des Studiums forcieren und die breite Fächerung als Chance sehen sollte. Die Fächerkombination find ich im Großen und Ganzen ganz gut, ich würde mir jedoch ab einem gewissen Zeitpunkt im Studium etwas mehr Wahlmöglichkeiten wünschen, sodass man sich entweder auf technischen, naturschutzfachlichen oder wirtschaftlich orientierteren Zweig spezialisieren kann. Die paar freien Wahlfächer und die Module im Master find ich da schon etwas dürftig, um großartig individuelle Akzente zu setzen.

Auch der Aussage mit dem Wirtschaftsingeneursstudium kann ich prinzipiell völlig zustimmen, jedoch mit einem Vorbehalt: die ökonomische Ausbildung find ich - obwohl das zugegebenermaßen nicht gerade meine Stärke ist - wichtig und gut; das mit den 2/3 technischen und naturwissenschaftlichen Fächern wage ich jedoch leicht zu hinterfragen. In diese Kategorie ist der überwiegende Teil der LVAs ökologischer Natur. Klassische technische Fächer, die ich mit diesem Fachbereich assoziieren würde (wie etwa rudimentäre Ingenieurwissenschaftliche Kenntnisse, Thermodynamik oder Energietechnik/Umwelttechnik) fehlen mir persönlich da schon etwas bzw sind auch nur wahlweise im Master zu machen.

Bezahlung ist mir persönlich ziemlich egal, solang man halbwegs davon leben kann. Ich find's wirklich wichtiger, dass man die Arbeit gerne macht. Ich hab auch nichts davon, wenn ich Mechatronik oder IBWL studier, nur weil's gefragt ist und man viel damit verdient, ich aber mein Leben lang unzufrieden mit meiner Tätigkeit bin.

Schönen Abend noch!
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Alt 09.11.2010, 10:45   #7
dave
schau wie schorf
 
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dave hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
AW: Abschlussbericht AbsolventInnenbefragung 2010

Ich unterschreib die letzten beiden Aussagen absolut und hab dem nichts mehr hinzuzufügen, da einfach schon alles gesagt wurde.

Besonders der technische Aspekt könnte im Bereich Energietechnik, Abfallwirtschaft und Imissionsschutz im Bachelor noch ein wenig mehr forciert werden wie Qwert bereits angemerkt hat.
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Alt 14.11.2010, 13:48   #8
lemon
UmweltschützerIN
 
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lemon wird schon bald berühmt werdenlemon wird schon bald berühmt werden
AW: Abschlussbericht AbsolventInnenbefragung 2010

Zitat:
Zitat von Qwert Zuiopü Beitrag anzeigen
finde ich, dass man eine grundsätzlich positive Betrachtung des Studiums forcieren und die breite Fächerung als Chance sehen sollte.
This !

Ich denke auch, dass der klingende Name des Studiums nicht nur postiv ist.

die 2 Trendwörtern "Umwelt- und Bioressourcen" und das eine Leitungsposition + gutes Gehalt suggerierendem "Management" bewirken sicher auch, dass etliche Leute sich nicht so ganz genau mit dem Studienplan beschäftigen und erst im nachhinein bemerken, dass da viele LVs drinnen sind, die sie nicht wirklich interessieren.

Wenn ich bedenke, wie viele Kollegen jetzt am Ende ihres Bachelorsstudiums auf die Masterwahl angesprochen UBRM nicht mehr weiterstudieren wollen bzw. wünschten, sie hätten ein technischeres Studium gewählt etc., dann denke ich, dass das dem Ruf des Studiums nicht gerade zuträglich ist, bzw. zu Studienbeginn gezielt aufgeklärt werden sollte.

Klar, mir wäre es auch lieber, das eine oder andere Fach gegen ein technisches zu tauschen, aber da muss man hald selbst den Anfang machen und nicht den Weg des geringsen Widerstandes gehen und an Stelle von div. Ringvorlesungen, Humanökologie etc. LVs wie Hydraulik, technische Chemie, Verfahrenstechnik etc. als Wahlfächer belegen.

mfg lemon
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Alt 14.11.2010, 17:34   #9
Qwert Zuiopü
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AW: Abschlussbericht AbsolventInnenbefragung 2010

Da kann ich dir wie üblich nur zustimmen.

Der attraktive Name des Studiums suggeriert sicher Inhalte, die nicht bzw nicht in dem erwarteten Ausmaß vorhanden sind. Da hilft aber meines Erachtens auch die Betrachtung des Studienplans (der sich ja im Übrigen halbwegs ausgewogen liest) nur marginal, weil der - zumeist auch interessant klingende - Titel der LVA weder etwas über den Inhalt, noch über die Qualität aussagt.

Und ich muss dir leider auch beipflichten, dass unzufriedene Bak-Studierende dem Ruf des Studiums tendenziell eher abträglich sind.
Darum war mein Statement mit der positiven Betrachtung vllt etwas unpräzise. Ich hab mich dabei auf uns Studierende bezogen und wollte ausdrücken, dass es auch nichts hilft, wenn wir jetzt eine "eigantlich is des jo ois a schaß" Einstellung vertreten, sondern eher konstruktive Denkanstöße und Verbesserungsvorschläge einbringen. Denn grundsätzlich find ich das Studium von der Idee her toll, in einigen Bereichen ist halt meines Erachtens noch Verbesserungspotential vorhanden.

Dazu muss man aber sagen, dass ja im Bak auch viele Leute sitzen, denen die Technik schon jetzt zu viel ist. Deswegen fände ich ja Module im Bak oder eine fachspezifische Vertiefung (ähnlich wie beim Studium Umweltsystemwissenschaften) vorteilhaft.

Außerdem hat mir die breite Fächerung insofern geholfen, als dass ich jetzt weiß, was ich will und was nicht. Das war vor Studienbeginn noch nicht der Fall, ein Mitgrund, warum ich UBRM gemacht hab.

Auch die Aussage mit den Wahlfächern unterschreib ich sofort.

MfG
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Geändert von Qwert Zuiopü (19.11.2010 um 13:27 Uhr)
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Alt 14.11.2010, 19:12   #10
Jonny Trautendorfer
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AW: Abschlussbericht AbsolventInnenbefragung 2010

Freut mich, dass der Bericht so gut ankommt.
Für alle, die den Bericht vom Forum nicht runterladen können, gibt es auch auf der ÖH-Seite der BOKU / STV UBRM unter dem Punkt UBRM Kommunikationskonzept den Abschlussbericht zum Download.

http://oeh.boku.ac.at/uploads/media/...lventInnen.pdf

lg
Jonny
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Graph oder nicht Graph http://www.mathe-online.at/tests/fun1/grongr.html
Jonny Trautendorfer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.11.2010, 09:41   #11
Griasti
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Beiträge: 196
Griasti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
AW: Abschlussbericht AbsolventInnenbefragung 2010

Zitat:
Zitat von Qwert Zuiopü Beitrag anzeigen
Außerdem hat mir die breite Fächerung insofern geholfen, dass ich jetzt weiß, was ich will und was nicht. Das war vor Studienbeginn noch nicht der Fall, ein Mitgrund, warum ich UBRM gemacht hab.
das kann ich nur unterstreichen; war bei mir auch so!
Griasti ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.12.2010, 10:53   #12
york
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york ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
AW: Abschlussbericht AbsolventInnenbefragung 2010

Auch interessant anzusehen ist folgende Diplomarbeit:

Derfler, A.: Evaluierung des Studiums "Umwelt- und Bio- Ressourcenmanagement" aus Unternehmersicht. Diplomarbeit, Inst. Marketing & Innovation, BOKU, Wien, 2007.

MfG
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a chapter a day, keeps the devil away......
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